Reihe Urbane Transformationen
Anders Stadt machen – Kooperative und Solidarische Projekte der Stadtentwicklung in Berlin [ Rückblick ]
Unser zweites Kolloquium zum Thema «Urbane Transformation» hat all unsere Erwartungen übertroffen. Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher folgten unserer Einladung ins Haus der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 8. November 2025, um sich einen ganzen Tag lang auszutauschen zum Thema: «Anders Stadt machen – Kooperative und Solidarische Projekte der Stadtentwicklung in Berlin».
Nachdem wir in unserer ersten Veranstaltung in der Reihe renommierte Expertinnen und Experten dazu gehört hatten, was die Stadt der Zukunft eigentlich braucht, was überholt ist und wo neue Frei- und Handlungsspielräume entstehen resp. geschaffen werden müssen, ging es in diesem Jahr um das «Wie». Und dabei setzten wir weniger auf Vorträge als auf Austausch.
Denn Berlin war und ist ein Labor für urbane Innovationen, viele Beispiele sind Beleg dafür: Instandbesetzungen und solidarische Hausprojekte, der Bürgerentscheid «Mediaspree versenken», die erfolgreichen Volksentscheide zum Erhalt des Tempelhofer Feldes und «Deutsche Wohnen und Co enteignen», Projekte wie Haus der Statistik und Vollgutareal, um nur einige zu nennen.
Welche Bedingungen braucht es, dass solche Initiativen erfolgreich sind, wie verhindert man das Rollback, wie schaffen wir es, Pilotprojekte und Modelle tatsächlich in die Breite zu tragen – kurz: eine Trendwende im öffentlichen Bewusstsein und Fortschritte in der gemeinwohlorientierten und ökologischen Stadtentwicklung zu erreichen? Das ist zugegeben ambitioniert, aber nicht unmöglich, wie beispielsweise die erfolgreiche Wende zur «behutsamen Stadterneuerung» Anfang der 80er Jahre zeigte.
Und so war dieses Kolloquium nicht nur konstruktiv in der kritischen Analyse der Initiativen, sondern vor allem auch sehr ermutigend. Besonders erfreulich, war der hohe Anteil der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, denn es geht um die Zukunft ihrer Stadt und wie sie diese mitgestalten können. Vielen Dank an alle Beteiligten!
Und wie geht es weiter? 2026 werden wir die Erkenntnisse zumindest aus dem aktuellen Kolloquium zum Nachlesen in einem Journalen aufbereiten und dann wird es natürlich auch wieder ein Kolloquium, dann das dritte, in der Reihe geben. Bleiben Sie gespannt und auf dem Laufenden mit unserem Newsletter!
Organisationsteam: Katalin Gennburg (HHS-Beirat), Katrin Lompscher (HHS-Vorsitzende), Stefan Thimmel (HHS-Vorstand)
Anders Stadt machen – Kooperative und Solidarische Projekte der Stadtentwicklung in Berlin [ Rückblick ]
Unser zweites Kolloquium zum Thema «Urbane Transformation» hat all unsere Erwartungen übertroffen. Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher folgten unserer Einladung ins Haus der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 8. November 2025, um sich einen ganzen Tag lang auszutauschen zum Thema: «Anders Stadt machen – Kooperative und Solidarische Projekte der Stadtentwicklung in Berlin».
Nachdem wir in unserer ersten Veranstaltung in der Reihe renommierte Expertinnen und Experten dazu gehört hatten, was die Stadt der Zukunft eigentlich braucht, was überholt ist und wo neue Frei- und Handlungsspielräume entstehen resp. geschaffen werden müssen, ging es in diesem Jahr um das «Wie». Und dabei setzten wir weniger auf Vorträge als auf Austausch.
Denn Berlin war und ist ein Labor für urbane Innovationen, viele Beispiele sind Beleg dafür: Instandbesetzungen und solidarische Hausprojekte, der Bürgerentscheid «Mediaspree versenken», die erfolgreichen Volksentscheide zum Erhalt des Tempelhofer Feldes und «Deutsche Wohnen und Co enteignen», Projekte wie Haus der Statistik und Vollgutareal, um nur einige zu nennen.
Welche Bedingungen braucht es, dass solche Initiativen erfolgreich sind, wie verhindert man das Rollback, wie schaffen wir es, Pilotprojekte und Modelle tatsächlich in die Breite zu tragen – kurz: eine Trendwende im öffentlichen Bewusstsein und Fortschritte in der gemeinwohlorientierten und ökologischen Stadtentwicklung zu erreichen? Das ist zugegeben ambitioniert, aber nicht unmöglich, wie beispielsweise die erfolgreiche Wende zur «behutsamen Stadterneuerung» Anfang der 80er Jahre zeigte.
Und so war dieses Kolloquium nicht nur konstruktiv in der kritischen Analyse der Initiativen, sondern vor allem auch sehr ermutigend. Besonders erfreulich, war der hohe Anteil der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, denn es geht um die Zukunft ihrer Stadt und wie sie diese mitgestalten können. Vielen Dank an alle Beteiligten!
Und wie geht es weiter? 2026 werden wir die Erkenntnisse zumindest aus dem aktuellen Kolloquium zum Nachlesen in einem Journalen aufbereiten und dann wird es natürlich auch wieder ein Kolloquium, dann das dritte, in der Reihe geben. Bleiben Sie gespannt und auf dem Laufenden mit unserem Newsletter!
Organisationsteam: Katalin Gennburg (HHS-Beirat), Katrin Lompscher (HHS-Vorsitzende), Stefan Thimmel (HHS-Vorstand)