Bauwende statt Blockrand 2.0
Bauwende statt Blockrand 2.0
von Ben Buschfeld (Debattenbeitrag)
Die von der IHK und den Architekten Tobias Nöfer und Hans Kollhoff empfohlene Blockrand-Bebauung 2.0 als Lösung für den Wohnungsbau in Berlin? Die CDU unterstützt die Initiative, die SPD – in Person des stets pauschal für Abriss und Neubau werbenden, dabei unglücklicherweise aber auch der Denkmalfachbehörde vorgeordneten Stadtentwicklungssenators Christian Gaebler – denkt darüber nach. Echt jetzt? Der Vorschlag, das Tempelhofer Feld an drei Seiten, quasi rundherum, mit Höfen und Quartieren im Stil stark verdichteter Mietskasernen aus der Kaiserzeit zu umbauen und die ungenügend hinterfragten Behauptungen der Organisatoren können nicht ohne Widerspruch bleiben. (…)
Ein einfühlsamer Modernist / Der Berliner Architekt Heinz Mehlan *100
Ein einfühlsamer Modernist / Der Berliner Architekt Heinz Mehlan *100
Der Berliner Architekt Heinz Mehlan wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden
Zu den Architekten, deren Wirken das Gesicht der Hauptstadt der DDR maßgeblich mitgestaltete, gehörte Heinz Mehlan. Der am 4. Dezember 1926 in Berlin geborene Sohn eines Schuhmachers absolvierte nach einem Maurerpraktikum ein Studium an der Berliner Baugewerkschule, das er 1951 als Hochbauingenieur abschloss. Neben der Arbeit in den städtischen, später volkseigenen Projektierungsbüros setzte er seine Ausbildung mit einem Architekturstudium an der Technischen Universität in Charlottenburg bei Karl Wilhelm Ochs fort. In der schwer zerstörten Stadt gab es vor allem im Wohnungsbau viel zu tun; Mehlan projektierte zudem mehrere Internate, u.a. in Berlin-Johannisthal, und auch technische Bauten.
Architecture Book Award 2025 / Städtebau im Nationalsozialismus
Architecture Book Award 2025
Städtebau im Nationalsozialismus / Urban Planning in Nazi Germany (engl. Fassung)
Wir freuen uns, dass unser Buch «Urban Planning in Nazi Germany» (deutsche Version: «Städtebau im Nationalsozialismus») am 27.11.2025 in London mit dem Architecture Book Award 2025 in der Kategorie: History ausgezeichnet wurde. Verliehen wurde dieser Preis vom World Architecture Festival (Miami), dem Temple Bar Trust und The Architects’ Company (London). — Harald Bodenschatz, Victoria Grau, Christiane Post, Max Welch Guerra (Hg.) Uwe Altrock, Jannik Noeske, Christian von Oppen, Piero Sassi (weitere Autoren). — Die Hermann-Henselmann-Stiftung hat dieses Buchprojekt unterstützt.
Manifest Substanzgesellschaft [Petition] – «Anti-Abriss-Allianz»
Manifest Substanzgesellschaft – «Anti-Abriss-Allianz»
Ein Manifest für unseren Baubestand
Rezension: Magistrale der Moderne / Wolfgang Kil – Bauwelt
Magistrale der Moderne / Das Wohngebiet an der Karl-Marx- Allee im Zentrum von Berlin
Bauwelt · Heft 8.2025 · S.75 · Wolfgang Kil
Cafe Moskau · Hände weg von der Ostmoderne!
Das Café Moskau in der Karl-Marx-Allee ist eine Ikone der Nachkriegsmoderne und aktuell Gegenstand politisch-gestalterischer Debatten.
Zur aktuellen Zersplitterung der Berliner Grünverwaltung
Stephan Strauss · Artikel in der Zeitschrift ‹Stadt+Grün›
Die Ursprünge des Gärtnerns im Berlin-Potsdamer Raum liegen in den höfischen Gärten der Hohenzollern. Hier waren seit dem 17. Jahrhundert Gärtner in den Anlagen tätig, es entstanden eigene Gärtnereien und es war der Beginn einer großen Tradition der Gartenkunst.
Kulturforum/M20
Das Kulturforum und sein Museum des 20. Jahrhunderts
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Vier Forderungen für den öffentlichen Raum des Kulturforums und an die Ausarbeitung des Wettbewerbsentwurfs für das Museum des 20. Jahrhunderts
Das Ziel In der gegenwärtigen kurzen Phase der Ausarbeitung des Wettbewerbsergebnisses stehen die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Verwaltungen, die Nutzer des Museums und die Planer in der Pflicht, politisch mutige und planerisch weitblickende Klärungen und Entscheidungen herbeizuführen …
Die Berliner Mitte
Die Veranstaltungsreihe über die Zukunft der «Berliner Mitte» greift die bisher erarbeiteten Thesen der vom Senat initiierten «Stadtdebatte» für die Berliner Mitte auf.
Die Reihe möchte die Debatte fortführen, wie mit dem städtebaulichen Erbe der DDR-Nachkriegsmoderne umgegangen werden sollte, wie hier ein lebendiger Ort der Demokratie in der Stadtmitte gestaltet werden kann und wie die Bürgerinnen und Bürger weiter am Prozess zur Gestaltung der Berliner Mitte beteiligt werden können. Räumlich richtet sich die Debatte auf den öffentlichen Stadtraum zwischen Alexanderplatz und Humboldt-Forum sowie Rathaus- und Karl-Liebknecht-Straße.
Die Berliner Mitte war bisher eine Veranstaltungsreihe der Hermann-Henselmann-Stiftung, der Planungsgruppe Stadtkern des Bürgerforums Berlin und der Stiftung Zukunft Berlin, die in Zusammenarbeit mit den politischen Stiftungen realisiert wurde.
Der Fernsehturm im Berliner Stadtinnenraum
Stadträumliche Dimension · Fußumbauung · Freiraumgestaltung
Ein Beitrag der Hermann-Henselmann-Stiftung zur Berliner Stadtdebatte
31. August 2015 ( 17–20 Uhr ) · WBM Kesselhaus · Dircksenstraße 38 · 10178 Berlin
Der von Hermann Henselmann zunächst in Verbindung mit einem Marx-Engels-Denkmal als «Turm der Signale» konzipierte und später, unter Leitung des Architekten Gerhard Kosel als DDR-Staatskrone gebaute Berliner Fernsehturm hat nach der Wende eine erstaunliche Karriere gemacht.






