Kategorie: 2026

2026 Kolloquium

Kolloquium — Urbane Transformationen 2026 [Programm]

Urbane Transformationen – Rückblick auf das Hermann-Henselmann-Kolloquium 2024

Wieder über einen ganzen Samstag im Tagungssaal des RLS Neubaus, mit mehr als 70 gleichermaßen neugierigen und ausdauernden Teilnehmerinnen und Teilnehmern, hochkarätigen Beiträgen und einer lebhaften Debatte – das war das diesjährige HHS Kolloquium am 23. November 2024.
Mit dem Start einer neuen thematischen Reihe hat die HHS ihr inhaltliches Spektrum ausgeweitet. Nachdem sie sich in mehreren Kolloquien und Veröffentlichungen dem städtebaulichen Erbe der Nachkriegszeit und der Bildung von Groß-Berlin gewidmet hat, bildet das Kolloquium 2024 den Auftakt zur Auseinandersetzung mit den aktuellen und künftigen gesellschaftspolitischen Umbrüchen in ihren Auswirkungen auf die gebaute Lebensumwelt.
Das Feld ist weit, also ging es beim Auftaktkolloquium darum, den Rahmen abzustecken und in der Debatte wesentliche Trends, Handlungsfelder und Akteurskonstellationen auszuloten. Die Mitglieder des HHS Vorstands Florentine Anders und Stefan Thimmel moderierten die Veranstaltung.

2026 Positionen Statement

Bauwende statt Blockrand 2.0

Bauwende statt Blockrand 2.0
von Ben Buschfeld (Debattenbeitrag)

Die von der IHK und den Architekten Tobias Nöfer und Hans Kollhoff empfohlene Blockrand-Bebauung 2.0 als Lösung für den Wohnungsbau in Berlin? Die CDU unterstützt die Initiative, die SPD – in Person des stets pauschal für Abriss und Neubau werbenden, dabei unglücklicherweise aber auch der Denkmalfachbehörde vorgeordneten Stadtentwicklungssenators Christian Gaebler – denkt darüber nach. Echt jetzt? Der Vorschlag, das Tempelhofer Feld an drei Seiten, quasi rundherum, mit Höfen und Quartieren im Stil stark verdichteter Mietskasernen aus der Kaiserzeit zu umbauen und die ungenügend hinterfragten Behauptungen der Organisatoren können nicht ohne Widerspruch bleiben. (…)

2026 Aktuell Henselmann | Stadtpolitik Projekte Publikationen

H#12 Journal
Große Ensembles der Nachkriegsmoderne

Große Ensembles der Nachkriegsmoderne
Debatten und Projekte · im internationalen Bereich


Journal · 32 Seiten · Format 24×34 cm, mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
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Die Hermann-Henselmann-Stiftung wendet sich mit diesem Journal erneut einem für Ihre Tätigkeit zentralen Gegenstand zu – der Berliner Stadtmitte mit ihren herausragenden Zeugnissen der Nachkriegsmoderne der DDR. Neben ihrem Engagement für das Welterbe-Projekt Ost West Ost (Karl-Marx-Allee, Hansaviertel und Corbusier-Haus) ist die Weiterentwicklung des Ostberliner Stadtzentrums mit dem Großen Freiraum um den Fernsehturm uns ein wichtiges Anliegen. Dies dokumentieren auch die Journale H#5, H#9 und H#10. Nun folgt mit H#12 eine Publikation, die einen internationalen Blick auf ähnliche Ensembles wirft und die Strategien im Umgang damit beleuchtet.

2026 Aktuell Veranstaltung

Veranstaltung «Berlin autofrei? – Wie viele Autos verträgt die Stadt?»

«Berlin autofrei? – Wie viele Autos verträgt die Stadt?»
Stadtwerkstatt · Karl-Liebknecht-Straße 11 · 10178 Berlin | 26. Mai 2026 18 Uhr · Dienstag
 
Eine Veranstaltung der Hermann-Henselmann-Stiftung

Über den Umgang mit dem Autoverkehr wird leidenschaftlich diskutiert. Auf der einen Seite fordern viele Initiativen eine Reduzierung des Autoverkehrs. Ein Höhepunkt dieser Bewegung ist das Volksbegehren „Berlin autofrei“, das eine drastische Reduzierung des Autoverkehrs innerhalb des S-Bahnringes zum Ziel hat. Zugleich wurden in den letzten Jahren erste autofreie Straßen realisiert, die die Chancen dieser Veränderungen demonstrieren. Auf der anderen Seite zeigt der Streit um die autofreie Friedrichstraße, dass eine Beschränkung des Autoverkehrs nach wie vor auf große Widerstände stößt.

2026 Aktuell Veranstaltung

Abrissspaziergang 1: Rund um den Savignyplatz

Savignyplatz · Südseite · an Stromhäuschen · 10623 Berlin-Charlottenburg | 09. Mai 2026 14 Uhr · Samstag
Berlin erlebt aktuell eine Abrisswelle. Ein Schwerpunkt der Abrisse ist Charlottenburg-Wilmersdorf.

Eine Veranstaltung der Hermann-Henselmann-Stiftung, KulturerbeNetz.Berlin und Initiative Offene Mitte Berlin

2026 Aktuell Veranstaltung

Wohnungsbau — Wie kommen Bezahlbarkeit, gute Gestaltung und Klimaanpassung zusammen?

Stadtwerkstatt · Karl-Liebknecht-Straße 11 · 10178 Berlin | 24.04.2026 · 18 Uhr
 
Eine Veranstaltung der Hermann-Henselmann-Stiftung
 
Der Neubau bezahlbarer Wohnungen gehört zu den wichtigsten Herausforderungen Berlins. In den letzten Jahren sind einige Quartiere entstanden, die belegen, dass qualitätvoller bezahlbarer Wohnungsbau möglich ist. Gleichzeitig gibt es nach wie vor große Probleme: Die Planung neuer Stadtquartiere dauert oft zu lange, die Wohnungsbauziele werden regelmäßig verfehlt.

2026 Aktuell Positionen Statement

Ein einfühlsamer Modernist / Der Berliner Architekt Heinz Mehlan *100

Ein einfühlsamer Modernist / Der Berliner Architekt Heinz Mehlan *100
Der Berliner Architekt Heinz Mehlan wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden
Zu den Architekten, deren Wirken das Gesicht der Hauptstadt der DDR maßgeblich mitgestaltete, gehörte Heinz Mehlan. Der am 4. Dezember 1926 in Berlin geborene Sohn eines Schuhmachers absolvierte nach einem Maurerpraktikum ein Studium an der Berliner Baugewerkschule, das er 1951 als Hochbauingenieur abschloss. Neben der Arbeit in den städtischen, später volkseigenen Projektierungsbüros setzte er seine Ausbildung mit einem Architekturstudium an der Technischen Universität in Charlottenburg bei Karl Wilhelm Ochs fort. In der schwer zerstörten Stadt gab es vor allem im Wohnungsbau viel zu tun; Mehlan projektierte zudem mehrere Internate, u.a. in Berlin-Johannisthal, und auch technische Bauten.