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13. Hermann-Henselmann-Kolloquium [ Nachlese ]


100 Jahre Groß-Berlin — (2) Die Verkehrsfrage


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Überlegungen zum Kolloquium · Harald Bodenschatz
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Groß-Berlin war das Produkt des modernen Massenverkehrs wie die Voraussetzung für dessen weitere Ausbreitung. Das gilt zuallererst für den Schnellbahnverkehr, dann aber auch für den übrigen öffentlichen Nahverkehr insgesamt, den privaten Fahrzeugverkehr, seit dem Ersten Weltkrieg mehr und mehr für den Automobilverkehr, schließlich für den Schiffsverkehr und die Luftfahrt.

«Groß-Berlin als Schöpfung der Eisenbahn» in der Kaiserzeit
Groß-Berlin ist strategisch gesehen ein Produkt der Verkehrspolitik seit dem späten 19. Jahrhundert, vor allem ein Produkt des Baus der Vorort-Schnellbahnen. Ohne diese wäre keine Industrieverlagerung, keine Siedlungsentwicklung und keine Dezentralisation der Großstadtregion möglich gewesen. Die 1895 neu organisierte Eisenbahndirektion erwies sich als äußerst effiziente «Groß-Berlin-Behörde». Sie war in der Lage, das System der Vorortbahnen immer wieder technisch zu erneuern und hinsichtlich Netz und Frequenz auszubauen. Am Vorabend der Ersten Weltkriegs verfügte der Großraum Berlin über ein exzellentes System des öffentlichen Personennahverkehrs, das allerdings zum größten Teil nicht in kommunaler Hand war. (…)
 


Presseschau:

TAZ: «Verkehr macht Stadt» von Rolf Lautenschläger, 13.02.2017
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Berliner Zeitung: «Mobilität in Berlin: Schon um 1910 wurde die autogerechte Stadt geplant» von Maritta Tkalec, 14.2.2017
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Berliner Zeitung: «Radwege, Schnellbahn & Regionalparks: Das ist die Zukunft der Weltstadt Berlin» von Ephraim Gothe und Harald Bodenschatz, 17.2.2017
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