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Henselmann 2018-1 / Bauhaus – Vorschau 100

Beiträge zur Stadtpolitik (Zeitungsbeilage)

Ein Projekt der Hermann-Henselmann-Stiftung · In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Bauhaus Lectures Banner

 
[ Zeitung: PDF ] (komplett / 24 Seiten) [ Pressemitteilung: PDF ]
 

Pressemitteilung Bauhaus – Vorschau 100
«Henselmann» erscheint in neuer Gestaltung


Mit einer umfangreichen Vorschau auf das 100. Jubiläum des Bauhaus im kommenden Jahr meldet sich die Zeitungsbeilage «Henselmann» zurück.
 
1919 in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der NS-Diktatur geschlossen, ging es dem Bauhaus um nichts Geringeres als um die kulturelle Revolution des Alltags, um das Wohnen und das Zusammenleben in der Gesellschaft. Die programmatische Zusammenführung von Kunst, Handwerk und Technik erschuf ein Labor der klassischen Moderne – zwischen Neuer Sachlichkeit, Konstruktivismus, sozial engagiertem Funktionalismus und «International Style». Das Bauhaus wurde zur einflussreichsten Bildungsstätte für Architektur und Designs im 20. Jahrhundert. Sein ästhetisches und politisches Echo reicht bis heute.


Es aufzunehmen, setzt eine eigene Position voraus. Im neuen «Henselmann» geht es unter anderem um einen kritischen Blick auf das erinnerungspolitische Feld vor dem großen Bauhaus-Festjahr. Die gesellschaftlichen Zusammenhänge, die die Gründung der Hochschule antrieben, werden ebenso beleuchtet wie die unterschiedliche Bauhaus-Rezeption in Ost und West. Ein Schwerpunkt ist dem zweiten Direktor Hannes Meyer und seinem Bauhaus-Konzept gewidmet. Weitere Beiträge gelten den Antworten des Bauhaus auf die Wohnungsfrage und dem Beitrag der an der Hochschule wirkenden Frauen. Zu den AutorInnen des Heftes gehören unter anderem die Architektur- und BauhausexpertInnen Ines Weizmann, Max Welch Guerra, Philipp Oswalt und Wolfgang Thöner.


Die «Beiträge zur Stadtpolitik» erscheinen mit dieser Ausgabe in neuer Folge – herausgegeben von Thomas Flierl für die Hermann-Henselmann-Stiftung, komplett gestalterisch von Dieter Feseke renoviert und von der common Verlagsgenossenschaft produziert. Als Beileger der Tageszeitung «nd» hat es bereits eine großartige Verbreitung gefunden. Gedruckte Exemplare sind über die Hermann-Henselmann-Stiftung zu beziehen.

«Henselmann – Beiträge zur Stadtpolitik» wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung produziert.


Hermann-Henselmann-Stiftung
Dr. Thomas Flierl


Inhalt:
Tom Strohschneider: Editorial; Thomas Flierl: Aufstellung zum Fest; Ines Weizman: 1919. Die Neuerfindung von Raum und Zeit; Dieter Feseke/Wolfgang Thöner: Bauhaus Synopse; Max Welch Guerra: Gestaltungsreform und Rationalisierung; Kathrin Gerlof: Die leere Mitte. Bauhaus und Wohnungsfrage; Hermann-Henselmann-Stiftung: Projekte · Meldungen; Bauhaus Lectures: Vortragsreihe Weimar/Berlin; Dieter Feseke: Serial Fotocode; Philipp Oswalt: Die verschwiegenen Krisen; Thomas Flierl: Hannes Meyer. Der unbekannte Direktor; Buchvorschau: Hannes Meyer und das Bauhaus. Im Streit der Deutungen; Kathrin Gerlof: Aufbrüche, Niederlagen. Bauhaus und die Frauen; Philipp Oswalt: Rezeption West. Bauhaus in West-Berlin: Das Jahr 1977; Wolfgang Thöner: Rezeption Ost. Unbequemes Erbe: Bauhaus und DDR