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100 Jahre Groß-Berlin
Verkehrsfrage und Stadtentwicklung (2)

Ankündigung: Publikation
Harald Bodenschatz / Cordelia Polinna (Hg.)
Edition Gegenstand und Raum
Lukas Verlag, Berlin 2018
208 Seiten, Broschur, zahlreiche Abbildungen
25 Euro

[ Lukas Verlag / Buch-Vorbestellung ]


100 Jahre Groß-Berlin - Wohnungsfrage und Stadtentwicklung

Vor fast hundert Jahren, mitten in der Krise nach dem Ersten Weltkrieg, am 1. Oktober 1920, wurde die Einheitsgemeinde (Groß-)Berlin geschaffen. Sie sollte die bisherige kommunale Zersplitterung und Konkurrenz überwinden. Die Stadtfläche wuchs dabei um das Dreizehnfache, die Bevölkerungszahl verdoppelte sich von 1,9 auf knapp 3,9 Millionen; Berlin wurde zur drittgrößten Stadt der Welt.
Groß-Berlin war ein Produkt des neuen Schnellbahnverkehrs, Groß-Berlin war aber auch Produzent der autogerechten Stadt. Und Zentrum der Luft- und Schifffahrt. Groß-Berlin hat widersprüchliche Verkehrsgeschichte geschrieben. Nach der Wiedervereinigung wurden wieder Jahrhundertverkehrsprojekte realisiert: ein neues Eisenbahnsystem mit neuen Hauptbahnhöfen und eine Flughafenrochade mit einer Dauerbaustelle, die noch lange die Gemüter bewegen wird. Zugleich wird der innerstädtische Autobahn(halb)ring A 100 weiter ausgebaut.

Mit Texten von Harald Bodenschatz, Andreas Butter, Thomas Flierl, Ephraim Gothe, Karl-Johann Hartig, Alexander Kaczmarek, Jens-Holger Kirchner, Karsten Knobbe, Ludwig Krause, Friedemann Kunst, Harald Moritz, Sigrid Evelyn Nikutta, Jos Nino Notz, Cordelia Polinna, Norbert Rheinlaender, Maurits Schaafsma, Johanna Schlaack, Wolfgang Severin, Heinrich Strößenreuther, Anita Tack, Markus Tubbesing, Harald Wolf.