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Bauhaus und Zaporoz’e / Zaporizzja

Ausstellung

Ein studentischer Workshop mit Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar und der Internationalen Universität für Bauwesen und Architektur Char’kiv, unterstützt vom Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in der Ukraine und der Hermann-Henselmann-Stiftung

15. Februar 2018 · Bauhaus Universität Weimar · Winterwerkschau

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Mitte November 2017 reisten Studierende beider Universitäten sieben Tage zu einem gemeinsamen Workshop nach Zaporizzja. Ziel war eine forschend-beobachtende Annäherung an die bisher kaum erforschte fünfte Siedlung der Socgorod, der ehemalig sozialistischen Wohnstadt, von Zaporizzja. Dabei standen die Analyse der verschiedenen Zeitschichten und ihrer baulich-gestalterischen «Ablagerungen» und ihre sozial-kulturelle Deutungen im Mittelpunkt des Intereses.
Vor Ort sammelten die Studentinnen Material für eine kleine Wanderausstellung, um die Siedlung sowie das bauliche und kulturelle Erbe der gesamten Socgorod einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und weitere Forschungen anzuregen. Ein weiterer Teil des Workshops war die Ausarbeitung eines Konzepts für den weiteren Umgang mit der Siedlung – als ein Vorschlag an die Stadt, der auf der anschließend stattgefundenden Konferenz «bauhaus Zaporyzhia» vorgestellt wurde.
Die Ausstellung zeigt Analysen zur Geschichte der Socgorod in Zaporizzja und gibt in Fotografien, Beobachtungen und Interviews mit Expert*innen und Bewohner*innen ein aktuelles Porträt des 5. Viertels von Zaporizzja.

Im Zuge des Seminarabschlusses wurden die vor Ort erarbeiteten Ergebnisse am 17. Januar 2018 in einer Ausstellung im «Laden» in Weimar präsentiert und werden ein weiteres Mal bei der Winterwerkschau der Bauhaus Universität Weimar am 15. Februar 2018 zu sehen sein.