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100 Jahre Groß-Berlin – Wohnungsfrage und Stadtentwicklung (1)

Harald Bodenschatz / Klaus Brake (Hg.)
Edition Gegenstand und Raum
Lukas Verlag, Berlin 2017
224 Seiten, Broschur, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-86732-290-4
25 Euro

[ Lukas Verlag / Buchbestellung ]


100 Jahre Groß-Berlin - Wohnungsfrage und Stadtentwicklung

Vor fast hundert Jahren, mitten in der Krise nach dem Ersten Weltkrieg, wurde am 1. Oktober 1920 die Einheitsgemeinde (Groß-)Berlin geschaffen. Sie sollte die bisherige kommunale Zersplitterung und Konkurrenz überwinden. Die Stadtfläche wuchs dabei um das Dreizehnfache, die Bevölkerungszahl verdoppelte sich von 1,9 auf knapp 3,9 Millionen; Berlin wurde zur drittgrößten Stadt der Welt. Unser Bild der Metropole ist seither ausschließlich jenes von Groß-Berlin.
Das (Groß-)Berlin-Gesetz von 1920 schuf die Rahmenbedingungen auch für eine neue Wohnungspolitik, welche die Wohnverhältnisse breiter Schichten verbesserte. Erst mit Groß-Berlin war eine einheitliche kommunale Planung und ein öffentlich kontrollierter Wohnungsbau möglich, der in der Weimarer Republik, in der NS-Zeit und in den Jahrzehnten der Spaltung der Stadt unterschiedliche Formen annahm.
Vor dem Hintergrund wachsender Bevölkerungszahlen und steigender Mieten stellt sich heute erneut die Frage nach einer sozialen Wohnungspolitik in Berlin und darüber hinaus für die gesamte Hauptstadtregion. Historische und aktuelle Beiträge dazu werden um Erfahrungen aus Paris, Moskau und London bereichert.

Mit Beiträgen von Denis Bocquet, Harald Bodenschatz, Klaus Brake, Ephraim Gothe, Maren Harnack, Andrej Holm, Maren Kern, Celina Kress, Christina Lindemann, Katrin Lompscher / Sarah Oßwald, Philipp Meuser, Cordelia Polinna und Jo Sollich.

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[ Spiegel Online / Kaspar Heinrich: Berliner Stadtentwicklung – Der Hype hält an 16.08.2017 ]
[ Süddeutsche / Jens Bisky: Steuerfrei in Frohnau 25.10.2017 ]
[ Berliner Mieterverein / Buchtipp: Bahnbrechende Fusion 30.08.2017 ]

2016 Kolloquium: «100 Jahre Groß-Berlin – Die Wohnungsfrage»
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